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Isocell - Zellulosedämmung

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Was ist Isocell?

Isocell ist eine Wärmedämmung aus Zellulosefasern, die durch ein optimales Reycling-Verfahren aus Tageszeitungspapier hergestellt wird. Das Grundmaterial für Isocell ist also Holz, dessen herausragende Eigenschaften seit Jahrtausenden bekannt sind. Produziert wird Isocell in Österreich, in einer der modernsten Anlagen Europas.

Das sortiert angelieferte Tageszeitungspapier wird grob aufgefasert, mit Boraten vermischt und in einer Mühle gemahlen. Die Borate schützen Isocell vor Ungezieferbefall, Schimmelpilzen und machen es verrottungssicher und brandbeständig.

Die Produktion ist durch Fremd- und Eigenüberwachung für die deutsche, österreichische und europäische technische Zulassung strengsten Qualitätskriterien unterworfen. Die langfristige Flocke überzeugt durch eine extrem niedrige Wärmeleitzahl und Setzungssicherheit auch bei großen Dämmstärken.

Isocell ist nicht toxisch, enthält keinerlei bedenkliche Stoffe oder Zusätze und fühlt sich wollig, weich und warm an. Es wirkt nicht hautreizend oder aggressiv und wird daher als sympatischer Dämmstoff beurteilt.

Anwendungsbereiche

Die Einsatzmöglichkeiten von Isocell-Zellulosedämmung sind vielfältig. Das Isocell-Eonblassystem ermöglicht eine Fugenlose und verschnittfreie Dämmung. Es spart Zeit und Kosten.

Ob Neubau oder Sanierung, bei Niedrigenergie- oder Passivhausbauweise, Dachschrägen, oberste Geschossdecken, Zwischendecken, Fußböden, Außen- und Innenwände in Ständer-/Holzrahmenbauweise, Innenwanddämmungen, Fassaden- dämmungen, Pufferspeicher, Installationsschächte, etc. Isocell Zellulosedämmung hat die vielfältigsten Anwendungsbereiche.

Verarbeitungstechniken

daemmung01.jpgLose Schütten:
Dieses Verfahren wird hauptsächlich bei der Dämmung von Fußböden mit geringer Dämmstärke angewendet.

daemmung02.jpgOffen aufblasen:
Bevorzugte Anwendung zur fugenlosen Dämmung von obersten Geschoßdecken und Fußböden zwischen Polsterhölzern.

daemmung03.jpgEinblasen:
Die Einblastechnik wird für alle angewandt, die vorher innen und außen verschlossen werden. Im Hohlraum verfilzt sich die Zellulosefaser zu einer passgenauen, fugenlosen und setzungssicheren Dämmmatte. Je nach Anwendung wird mit Schlauch, Düse oder Lanze eingeblasen.

daemmung04.jpgSprayen:
Diese Technik wird im vertikalen Bereich bei offenen Konstruktionen angewandt, wie z. B. einseitig offene Ständerwände (Installationsebene, Zwischenwände), für Schallschutzbeschichtungen von Decken und Gewölben, für verputzbare Zellulose-Innendämmung ohne Dampfsperre zur thermischen Sanierung von denkmalgeschützten Fassaden.

Der warme Deckel wird zur Pflicht!
Die Änderungen der EnEV 2009 in der Nachrüstverpflichtung von obersten Geschoßdecken sind zu beachten.

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Die Vorteile der Zellulosedämmung

Beste Wärmedämmwerte
Es ist nicht nur die niedrige Wärmeleitzahl, die Isocell auszeichnet. Es ist bekannt, dass jede Dämmung nur so gut ist, wie an ihrer schwächsten Stelle. Mit Isocell-Zellulosedämmung werden auch engste Spalten und Ritzen ausgefüllt. Das ergibt eine fugenlose und wärmebrückenfreie Dämmmatte.

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Phasenverschiebung von
Dämmstoffen in Stunden

Hervorragender Hitzeschutz
Die hohe Speicherkapazität von Isocell-Zellulosedämmung bewirkt einen deutlich verzögerten Durchgang eingestrahlter Sonnenwärme. Selbst Dachräume bleiben bis tief in die Nacht kühl, Sie schlafen ungestört. Ähnlich wie der U-Wert bei der Wärmedämmung lässt sich der auch der Hitzeschutz berechnen. Man spricht hier von der Phasenverschiebung. Die Phasenverschiebung PHI ist die Zeitspanne in Stunden, die eine Temperaturwelle benötigt, um von der Außenseite eines Bauteils auf die Raumseite zu gelangen. Je größer die Phasenverschiebung, desto länger wird die Aufheizung des Gebäudeinneren verzögert.

Feuchtigkeitsregulierend
Isocell-Zellulosedämmung ist in der Lage, ohne Dämmverlust Feuchtigkeit zu speichern und wieder abzugeben. Das besondere Feuchtespeichervermögen wirkt raumklimatisch regulierend. Bei Sanierungen oder Flachdachsystemen ohne Hinterlüftung wirkt Isocell bauphysikalisch als Feuchtepuffer. Zusätzlich ist im Gegensatz zu herkömmlichen Fasermatten die Luft- und Winddichtigkeit speziell im Holzbau erheblich besser. In der Summe erfüllen die natürlichen Eigenschaften der Zellulosefaser in Verbindung mit der Isocell-Einblastechnologie höchste Ansprüche an Wohnraumklima und Energieeinsparung.

Hoher Schallschutz
Auch in diesem Bereich bringt die dicht und fugenlos eingebrachte Zellulosedämmung große Vorteile. In vergleichenden Prüfungen wurden bei Zwischenwänden gegenüber herkömmlichen Fasermatten bis zu 7 dB bessere Schalldämmwerte gemessen.

Hoher Brandschutz
Immer öfter behauptet sich Isocell-Zellulosedämmung auch im Brandschutz gegen herkömmliche Dämmmaterialien, das zeigen erfolgreich durchgeführte Brandschutzprüfungen an Bauteilen von F30 bis F90. Mit der EN-Klassifizierung B-s2-d0 erreicht Isocell-Zellulosedämmung eine der bestmöglichen Bewertungen für brennbare Dämmstoffe.

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Primärenergieaufwand bei der
Herstellung von Dämmstoffen

Der Umwelt zuliebe
Es ist hinlänglich bekannt, dass man durch eine gute Dämmung nicht nur Heizenergie spart, sondern auch die Umwelt schont. Auch in der Produktion ist Isocell-Zellulosedämmung aus ökologischer Sicht unschlagbar: Im Vergleich zu anderen Dämmmaterialien, wie Polystyrol oder Glasfaser, ist der Primärenergieeinsatz viel geringer. Er beträgt nur ein Sechstel im Vergleich zu Polystyrol und ein Drittel im Vergleich zu Glasfaser.

 

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Leistungsvergleich zwischen Mineral- und Zellulosefaser im eingebauten Zustand.

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Von der Universität Denver in Colorado/USA wurden zwei identische Häuser gebaut, um die Leistungsfähigkeit von Mineralfasermatten im Vergleich zu eingeblasener ZELLULOSEFASER zu testen. Die Häuser wurden nach örtlichen Bauvorschriften auf dem Gelände der Universität errichtet und mit Temperaturfühlern ausgestattet.

Ein Gebäude wurde mit ZELLULOSEFASER auf einen U-Wert von 0,26 an der Wand und einem U-Wert von 0,17 auf der Decke gedämmt.

Das zweite Haus erhielt dieselben rechnerischen U-Werte mittels Mineralfaser.

In beiden Häusern wurde eine thermostatgesteuerte Elektroheizung eingebaut, die genauso wie die Meßdatenschreiber von Zeit zu Zeit zwischen den Versuchsgebäuden getauscht wurden, um eventuelle Meßschwankungen auszuschließen. Nach Auswertung der Aufzeichnung der ersten drei Wochen wurde festgestellt, dass das mit ZELLULOSEFASER gedämmte Haus um 26,4% weniger Heizwärme verbraucht hat als das mit Mineralfaser
gedämmte Haus.


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  www.isocell.at

 

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